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Wenn Europa zerfällt

von mikimerki @ 15.03.2007 - 13:35:33

EU Fahne FREE.svg

Lässt man die gesamtgeschichtliche Entwicklung Europas einmal vor seinem geistigen Auge vorüberziehen und misst dem nunmehr über sechzigjährigen Frieden auf diesem Kontinent seine aussergewöhnliche Bedeutung bei, so erscheinen die politischen Vorgänge der letzten paar Jahre als ein äusserst riskantes, ja geradezu fahrlässiges Unternehmen für die Einigkeit der Mitgliedsstaaten untereinander; denn, je mehr Energie in die Erweiterung der EU gesteckt, und je mehr neue Mitglieder darin aufgenommen werden, desto schwächer wird dieses "künstliche Gebilde" von innen heraus und der Versuch, eine Verfassung als Fundament der Union n a c h t r ä g l i c h (!) zu installieren, birgt die Gefahr, dass dies ohnehin fragile Werk früher oder später den europaskeptischen Kräften kaum mehr standhalten kann.

Keine einheitliche Sprache, keine gemeinsame Kultur und keine eigenständige Identität - Europa wird so nicht funktionieren, weil versucht wird zusammenzuschweissen, was nicht zusammen gehört und ist darum schon vom ANSATZ her zum Scheitern verurteilt. Solange Produktionsmittel und damit Arbeitsplätze aus den alten in die neuen, billigeren Mitgliedstaaten verlagert werden und dadurch die Unzufriedenheit bei den einstigen Initiatoren der EU wächst, fällt die ursprünglich REIN WIRTSCHAFTLICHE Motivation zur Gründung, die in der Schaffung der Einheitswährung gipfelt, weg, so dass der Sinn der EWG insgesamt in Frage steht.

Frankreich und die Niederlande haben bereits deren Abneigung gegen das Projekt mittels Volksentscheid bekundet und in vielen anderen Ländern, wie auch in Deutschland, sähe es bestimmt nicht anders aus, wenn auch dort das Volk gefragt werden würde. Gewaltausbrüche beim Fussball oder in Pariser Vororten sind wohl nur die ersten Vorboten des Verfalls und es ist wahrscheinlich blos eine Frage der Zeit, wann der erste Staat sich selbst aus diesem maroden Verbund herauszulösen beginnt und den Zusammenhalt der restlichen Staatenbündnisse auseinandererodieren lässt.

Welcher wird der erste sein und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den gesamten Kontinent ?


Ist ein geordneter Rückzug, also ein behutsam besinnter Abbau der EU nicht der bessere Weg, anstatt naiv blauäugig an diesem von Grund auf falschen Konzept weiter strikt festzuhalten und abzuwarten, bis der grosse Knall kommt ?

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OrmuzOrmuz [Mitglied]
15.03.07 @ 14:29

Es wurde und wird bisher immer an einmal beschlossenen Konzepten festgehalten, egal wie unsinnig sie auch gewesen sein mögen, es gab und gibt hier und da Nachbesserungen, die aber das Grundübel dann auch nicht mehr zu beseitigen vermochten - und so wird es auch weiterhin eine EU geben und sie wird sich auch weiter ausbreiten - ob es uns gefällt oder nicht - leider .

Loco_just_LocoLoco_just_Loco [Mitglied]
http://loco-just-loco.blog.de
16.03.07 @ 14:07

"auseinandererodieren läßt"? 8| "erodieren" heißt auf deutsch "abtragen"...

Über den Zusammenhang zwischen den Krawallen im Pariser Armutsgürtel und der EU-Verfassung hätte ich dann gern mal einen fundierten und umfassenden Aufsatz gelesen. Zumal es sich bei den Randalierern größtenteils um Leute handelt, die in Frankreich nicht wahlberechtigt sind - und die, ginge es nach den großen EU-Feinden der französischen Polit-Szene, ganz schnell aus dem Hexagon entfernt würden, denn "la France aux Français" ist deren Wahlspruch.

Die Ablehnung des Referendums in Frankreich hatte, nebenbei angemerkt, ihre Gründe viel mehr in der Innenpolitik der Regierung als in diesem Verfassungsmachwerk selbst. Man hat die Regierung abgestraft, nicht über Europa entschieden.

Tom Schaffer [Besucher]
http://zurpolitik.com/
16.03.07 @ 21:38

"Frankreich und die Niederlande haben bereits deren Abneigung gegen das Projekt mittels Volksentscheid bekundet" - jeder halbwegs informierte Mensch weiß, dass die Motive der Ablehnung mit der EU-Verfassung grundsätzlich recht wenig zu tun hatten.

Und nein: der rückzug auf nationalstaaten ist nicht der bessere weg, weil es der rückzug in das verderben wäre. ein einzelner europäischer nationalstaat wäre im globalisierungszeitalter dem echten abstieg geweiht. als gemeinsame POLITISCHE und wirtschaftliche union hat europa hingegen gewicht und eine chance.

dass europa nicht zusammengehört, kann man so oder so sehen. ich tendiere ja eher zu der ansicht, dass ein wahrer europäischer geist (also die identität als europäer) bei der breiten masse erst mit der entstehung einer echten politischen union und damit einer gemeinsame öffentlichen sphäre entstehen wird. und wenn das projekt europa sinnvoll ist (was es zweifellos grundsätzlich ist), dann ist das auch gut so.

und keine sorge, die großen mitgliedsstaaten der EU würden sich schon nicht dazu hinreissen lassen, das projekt europa zu verfolgen, wenn sie nicht genügend vorteile davon hätten. bei der gängingen anti-europa-polemik wird das heute gerne ignoriert, dass die großen staaten keineswegs die opfer von ausbeuterischen erweiterungen sind.

Ich glaube nicht, dass die Franzosen alle unmündige Bürger sind und nicht wissen um was es bei der Abstimmung über eine europäische Verfassung tatsächlich geht. Wieso sollten sie diese Gelegenheit nur dazu genutzt haben um ihren Unmut gegenüber der eigenen Innenpolitik kund zu tun ? Und dass die Niederländer zufällig gerade zur selben Zeit ähnliche Gedankengänge über die Holländische Regierung zum Ausdruck gebracht haben sollen, kann mir kein Mensch ernsthaft weiss machen. Nein, nein, das war eine schallende Ohrfeige für die EU und deren Politik der Gleichmacherei.

Dass der Rückzug auf Nationalstaaten gerade der RICHTIGE Weg ist, zeigt das Beispiel Schweiz am deutlichsten - dem einzigen Profiteur oder vielleicht besser "Nutznisser" der EU Krise.

Während den Mitgliedern der EU versucht wird nahezulegen die eigene Identität aufzugeben und sich einer Diktatur aus Brüssel bedingungslos zu unterstellen, ziehen Länder, die mit vollem Selbstbewusstsein zu sich selbst stehen, an uns vorbei und werben zu alledem auch noch mit höheren Gehältern unsere Eliten ab.

Die wenigen, die aus den alten EU Staaten noch einen Vorteil für sich erzielen können, sind diejenigen, die durch Verlagerung der arbeitsintensiven Produktion einen höheren Gewinn für sich erwirtschaften können - das Grande - das Volk aber, bleibt dabei auf der Stecke und das ist dann der beste Nährboden für Aggressionen aller Art.

Loco_just_LocoLoco_just_Loco [Mitglied]
http://loco-just-loco.blog.de
31.03.07 @ 03:04

Das ist doch populistisches Geschwätz. Der letzte Absatz zeigt sogar deutliche Schwächen: was ist "das Grande"? (Ob "Nutznisser" eine Konjektur aus "Nutznießer" und "Nisse" ist oder schlicht Zufallstreffer eines einfachen Gemüts, sei dahingestellt.)

Ich glaube nicht, dass die Franzosen alle unmündige Bürger sind und nicht wissen um was es bei der Abstimmung über eine europäische Verfassung tatsächlich geht. Wieso sollten sie diese Gelegenheit nur dazu genutzt haben um ihren Unmut gegenüber der eigenen Innenpolitik kund zu tun ?


Woher man das weiß? Nun, man hat sie gefragt.
Anders als die Deutschen wurden die Franzosen wochenlang mit dem Verfassungstext belästigt; ich hab ihn zweimal auf der Straße bekommen und noch einmal im Briefkasten gehabt. Und die Franzosen haben diesen aufgeblähten Popanz nicht verstanden, obwohl er maßgeblich von einem der Ihren gemacht worden war - aber das war nicht der Grund für das Ergebnis der Abstimmung. Und das weiß ich aus einer Reihe von Gesprächen, das wissen die Journalisten aus einer REihe von Gesprächen, und das wissen die Politiker, weil ein Meinungsforschungsinstitut sich mit dieser Frage befaßt hat.

Bezeichnender als Ihre Ausführungen, Verehrtester, ist allerdings Ihr Schweigen: sowohl zum "auseinandererodieren" als auch zu

Über den Zusammenhang zwischen den Krawallen im Pariser Armutsgürtel und der EU-Verfassung hätte ich dann gern mal einen fundierten und umfassenden Aufsatz gelesen. Zumal es sich bei den Randalierern größtenteils um Leute handelt, die in Frankreich nicht wahlberechtigt sind - und die, ginge es nach den großen EU-Feinden der französischen Polit-Szene, ganz schnell aus dem Hexagon entfernt würden, denn "la France aux Français" ist deren Wahlspruch.

Sie sind ja sehr spitzfindig.
Das Wort "Erodieren" haben sie richtig übersetzt. Der Rest ist eine Verständnissfrage.
Das Wort Nutzniesser war kein Zufallstreffer, auch wenn sich der Fehlerteufel darin eingeschlichen hat. Jeder hat eben seine Schwächen - Politiker natürlich ausgenommen.
Einen umfassenden Aufsatz werde ich bestimmt nicht schreiben, zumal ich Ihre Frage bereits beantwortet habe.
Sind Sie Lehrer ?

Loco_just_LocoLoco_just_Loco [Mitglied]
http://loco-just-loco.blog.de
31.03.07 @ 18:13

Ich bin nicht spitzfindig, ich bin genau. Und schon von Berufs wegen darauf geschult, die Feinheiten des Ausdrucks und der Sprache zu erkennen. Sie sagen manchmal mehr über den Autor aus als die großen Reden.

Nein, meine Frage ist nicht beantwortet, sonst hätte ich sie nicht wiederholt.

LuckyComaLuckyComa [Mitglied]
17.03.07 @ 00:42

aha... Ihr Text ist für mich "ein Nährboden der Aggression". Bei Allem Respekt, Sie können sehr gebildet schreiben, aber ich erlaube mir zu sagen, dass Sie sehr einfach denken (auf gut Deutsch "schwarz-weiß" denken).
Es ist generell immer einfach, sich erst einmal vorab aufzuregen - wie wäre es denn, wenn man erst einmal abwartet und nicht immer an "dem guten Alten" fest hält?!

Ich liebe unsere Multi-kulti-Gesellschaft und finde es äußerst positiv, dass die Welt langsam zusammengeführt wird...
Durch diese "Grenzen" werden meiner Meinung nach Aggressionen provoziert!

Mich würde Ihre Absicht interessieren... Wieso schreiben Sie derartige Texte?
Auch mit dem EQ...
Ja, ICH bin vielleicht eine Emanze (was für die Männer nie unangenehm war) deren Fähigkeiten im Sozialen Bereich liegen - dies ist aber gar nicht abwertend und ganz und gar nicht die Regel - meine Freundinnen sind meist technisch begabter und mein Vater putzt und kocht besser als meine Mutter - und er ist kein Opfer der Emanzipation!
Auch hier haben Sie wieder in Extremen geschrieben!

Es ist völlig verständlich, dass Sie ihre Meinung äußern, dafür ist ein Blog da - aber es handelt sich doch ganz ehrlich nicht um eine sachliche Information - sondern um eine provokante, subjektive Meinung!
Wenn Sie dies wollten, dann herzlichen Glückwunsch - das schaffen Sie!

Gute Nacht,
LuckyComa

Tom Schaffer [Besucher]
http://zurpolitik.com/
17.03.07 @ 13:36

hör dir doch mal bitte zu. "diktatur aus brüssel", "politik der gleichmacherei",... warum gehts nicht einfach sachlich?

die abstimmung in frankreich war definitiv innenpolitisch motiviert. das wird dir jeder seriöse politikwissenschafter bestätigen (auch wenn er EU-skeptiker sein sollte). dazu müssen die französischen bürger nicht unmündig sein, sondern ganz normale bürger. in demokratieren werden ständig wahl-watschen für dinge ausgeteilt die überhaupt nicht zur wahl stehen (siehe die deutschen und österreichischen landeswahlen, die für viele eigentlich eine abstimmung über die bundespolitik sind).

auch in holland hatte das recht ähnliche motive. nicht umsonst sind alle institutionen (staatliche, öffentliche, zivile) großteils für die verfassung gewesen. in holland hat wohl die miese kommunikation dazu geführt, dass die leute ihre skepsis zum ausdruck brachten. die politischen eliten wollten die sache durchpeitschen - das ist immer ein guter nährboden für (meist populistische) contra-geber.

dass gerade die europäische verfassung ein schritt gegen so ziemlich alles gewesen wäre, was bürger in europa an der EU kritisieren, macht die sache umso tragischer.

ich will damit die EU nicht auf ein heiliges podest der perfektion stellen (gibt genug zu kritisieren, aber auch genug zu loben). ich halte sie nur für ein extrem wichtiges und grundsätzlich gutes projekt, das man mitgestalten statt verteufeln sollte. mich würde ja interessieren, wie sehr du dich tatsächlich mit ihr befasst hast. mir wirken deine aussagen ein wenig zu sehr aus der pro-nationalen mottenkiste. der nationalstaat ist ein konzept vergangener jahrhunderte, er ist nicht für die globalisierte welt gemacht. ich glaube nicht, dass besonders viele europäische wähler einschätzen könnten, wie die lage ohne die EU wäre. bisher hat noch jedes mitgliedsland von ihr profitiert. es würde nötig sein, sie jetzt in ihrer demokratischen qualität zu stärken. genau das war es, was die verfassung übrigens getan hätte.

was die schweiz anbelangt, so hat die eine absolute sonderstellung in der welt und ist aufgrund diverser faktoren (etwa durch das bankenwesen) einigermaßen krisenresistent (und trotzdem kein land in dem milch und honig fließen). sie ist keinesfalls ein auf andere länder übetragbares modellbeispiel.

the_cursethe_curse [Mitglied]
20.03.07 @ 00:07

In der Welt der Globalisierung ist die EU die richtige Antwort Europas. Man sollte nicht vergessen, dass dieses Projekt seit 50 Jahren extrem erfolgreich ist. Dort, wo die Nationalstaaten keine relevanten Akteure mehr sind, ist die EU unverzichtbar.

Vieles ist hier schon gesagt worden. Meines Erachtens ist die gegenwärtige Krise der EU eine Reaktion darauf, dass sich in den letzten Jahren sehr viel verändert hat - und dass viele Menschen mit diesem Wandel überfordert sind. Aber machen wir uns nichts vor: Ohne die EU wäre das schlimmer ausgefallen.

Bleibt zu hoffen, dass die politischen Akteure merken, dass sie Zeit darauf verwenden müssen um Menschen zu überzeugen und das Erreichte auch zu konsolidieren.

Und natürlich, dass die EU endlich eine gescheite Entscheidungsstruktur bekommt, wie sie der Verfassungsvertrag vorsieht.

Rumpelstilzchen [Besucher]

23.03.07 @ 21:01

Es gibt Leute, die in jeder Suppe
ein Haar finden, weil sie,
wenn sie davor sitzen, so lange
den Kopf schütteln, bis eins hineinfällt.

Es ist nicht nur ein Haar in der Suppe - sie ist versalzen.

Strange_EmilyStrange_Emily [Mitglied]
02.04.07 @ 21:18

Ich könnte mich schon wieder schlapplachen, wie da mal eben historische Tatsachen nicht erwähnt, sondern sogar komplett verleugnet werden.
Wir hatten in Europa die letzten 60 Jahre Frieden? Also zählen die Bürgerkriege in Nordirland/ England nicht zum europäischen Gebiet? Ebensowenig wie die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens? Der spanische Bürgerkrieg? Empfinde ich alles nicht als sehr friedlich. Also müsste es zumindest so formuliert werden, dass es in Europa seit 60 Jahren keine länderübergreifenden Kriege mehr gab.

Auch diese Passage erheitert jeden, der wenigstens im schulischen Geschichtsunterricht aufgepasst hat: Keine einheitliche Sprache, keine gemeinsame Kultur und keine eigenständige Identität - Europa wird so nicht funktionieren, weil versucht wird zusammenzuschweissen, was nicht zusammen gehört und ist darum schon vom ANSATZ her zum Scheitern verurteilt.
Wenn man da mal etwa 1200 Jahre zurückgeht, sollte einem ein gewisser Herr mit Namen Karl einfallen. Nur zur Erinnerung: Dieses Reich umfasste einen beachtlichen Teil der heutigen EU.
Dazu könnte man als gemeinsame kulturelle Basis natürlich noch das Christentum nehmen - oh Wunder, sogar als Argumentation für einen EU-Beitritt der Türkei. Byzanz etc. Prägende Wirkung und Einflüsse auf "unsere" Kunst- und Kulturgeschichte.

Also auch hier wieder: Bitte mal die Hausaufgaben besser erledigen, bevor so simpel zu wiederlegende Aussagen getroffen werden. Und damit meine ich NICHT die persönliche Meinung, sondern lediglich die Fakten.

deleted user [Besucher]
http://www.humppa.de/
07.05.07 @ 20:33

was fürn 60 jähriger frieden?....

..... du musst wohl mächtig einen an der waffel oder ein paar jahre im tiefschlaf verbracht haben

Natürlich verstehe ich unter 60 Jahren Frieden, dass in dieser Zeit keine bewaffneten Konflikte zwischen zweien oder mehreren Staaten in Europa ausgetragen wurden. Der Balkankrieg ist nach meiner Ansicht auch "nur" das Auseinanderbrechen des EINEN Staates Ex-Jugoslawien.

deleted user [Besucher]
http://www.humppa.de/
07.05.07 @ 21:35

ja klar wo sich alle anderen eingemischt haben.....

...damit kein Flächenbrand entsteht.

Ich glaube das Hauptproblem der EU sind Staaten wie Polen, Tschechei und andere, die ganz unverhohlen schon gesagt haben: "Geld aus der EU ja, europäischer Superstaat nein." Die wollen also aus meiner Sicht nur die Gelder aus Brüssel abgreifen und an sonsten nichts mit der EU zu tun haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Staaten beispielsweise das "Schengener Abkommen" unterzeichnen würden. Das gleiche unterstelle ich der Türkei, die ja bekanntlich beitreten möchte.
Ansonsten kann ich mich nur den Kommentaren meiner vorherigen Authoren anschließen, in Zeiten der Globalisieung hätten einzelne Nationalstaaten (auch Deutschland) keine Chance mehr.
Viele Grüße
Andi

KHHRTKHHRT [Mitglied]
22.06.07 @ 11:18

Europa ist wichtig und notwendig.
Europa muß zu einem festen Gefüge werden mit dem sich die EU-Bürger identifizieren können. Dazu sind Kompromisse auf der Ebene nationaler Bürgerbefindlichkeiten notwendig-NICHT ABER MACHTSPIELE wie wir sie aktuell aus Polen mitbekommen.
Wirklich europäisch denkende und handelnde Politiker müssen einmal den Mut haben Spiele, wie sie derzeit die polnische Führung praktiziert, zu beenden und diesen "Mitgliedsländern" die Türe weisen. Dies gilt nicht nur für die poln. Führung.

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