Tud mir Leid, aber einen Unterschied zwischen dem Weltbild von damals und unserem heutigen kann ich kaum erkennen - versucht doch die Kirche seit jeher einen Gott in etwas hineinzudeuten, was wir uns nicht zu erklären vermögen.
Es ist natürlich ein Fortschritt zu sehen, dass wir auf einem runden Planeten leben, der um die Sonne kreist und nicht umgekehrt; aber dass alle Galaxien voneinander weg expandieren und wir folglich auch alle e i n e n stofflichen Ursprung im Raum haben müssen, scheint mir doch sehr weit hergeholt.
Ist es für uns etwa so unerträglich anzuerkennen, dass es keinen Anfang und kein Ende gibt, und dass die Planeten schon immer in grösstenteils chaotischer Weise, richtungslos, nach den keppler- bzw. später newtonschen Gesetzmässigkeiten durch Vakuum umherschwirren ?
Wieso sollten wir vor Millionen von Jahren alle in einer dichten Materie vereint gewesen sein, so dass wir dann urplötzlich aus einem "Big Bang" heraus vom Allmächtigen erschaffen werden konnten ?
Sollten wir nicht nach einem Gott, falls es diesen denn überhaupt gibt, viel eher tief in unserer eigenen Seele suchen ?


29.01.07 @ 14:52